{"id":18,"date":"2014-12-07T12:04:10","date_gmt":"2014-12-07T12:04:10","guid":{"rendered":"http:\/\/de.fundacion-delfino.org\/?page_id=18"},"modified":"2020-02-15T12:28:56","modified_gmt":"2020-02-15T12:28:56","slug":"unsere-projekte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/?page_id=18","title":{"rendered":"Unsere Projekte"},"content":{"rendered":"<p><strong>In San Antonio de las Huertas<\/strong><\/p>\n<p>San Antonio de las Huertas ist ein Dorf im zentralen Hochland von Mexiko, in rd. 3000 m Meeresh\u00f6he gelegen. Die Bewohner geh\u00f6ren zur indigenen Gruppe der Mazahua. Der karge Boden und das strenge Hochlandklima erlauben nur sp\u00e4rliche landwirtschaftliche Ertr\u00e4ge. Dies f\u00fchrt dazu, dass viele der M\u00e4nner und jungen Frauen entweder in der Hauptstadt oder jenseits der Grenze, in den USA, ihr Gl\u00fcck versuchen, was h\u00e4ufig den Zerfall der Familien nach sich zieht.<\/p>\n<p>Wasser- und Energieversorgung sind kaum vorhanden. Gekocht wird \u00fcberwiegend noch mit Brennholz, dementsprechend ist die Abholzung in der Region be\u00e4ngstigend.<\/p>\n<p>Um dem entgegenzuwirken, hat die Fundaci\u00f3n Delfino del Angel Melo bei einer Gruppe von Frauen Solartechnologie eingef\u00fchrt: \u00dcber drei\u00dfig Haushalte verf\u00fcgen mittlerweile \u00fcber Solarkocher bzw. Solarwassererhitzer, die die Fundaci\u00f3n ihnen sehr verbilligt und gegen Ratenzahlung zug\u00e4nglich gemacht hat.<\/p>\n<p>Getreu dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe unterst\u00fctzt die Fundaci\u00f3n die Mazahuafrauen bei der Vermarktung ihrer Stickereien. Au\u00dferdem konnte sie einigen Dorfbewohnern den Kontakt zu der Finca La Venturosa, einem gut organisierten Pilzproduktionsbetrieb, vermitteln, wo sie in allen Aspekten der Pilzzucht unterwiesen wurden. Nach erfolgreichen ersten Versuchen wurde mit der fundierten Beratung des Inhabers von La Venturosa und finanzieller Unterst\u00fctzung von der Fundaci\u00f3n ein entsprechender Bau errichtet. Dieses von den Beteiligten mit Begeisterung aufgegriffene Projekt liefert eine neue Existenzgrundlage f\u00fcr einige Familien aus dem Dorf.<\/p>\n<p><strong>Spezialf\u00e4lle<\/strong><\/p>\n<p><em>Omar Gardu\u00f1o<\/em> kam mit einer schweren Behinderung zur Welt, aufgrund derer er nicht gehen konnte und generell mit seiner Entwicklung zur\u00fcckblieb. Die Schule im Dorf verweigerte ihm die Aufnahme, weil die Lehrer sich au\u00dferstande sahen, ein behindertes Kind zu betreuen.<\/p>\n<p>Der Fundaci\u00f3n gelang es, Omar in einem Rehabilitationszentrum f\u00fcr behinderte Kinder der Vinzentinerinnen unterzubringen, wo er die Schule besucht und gro\u00dfe Fortschritte in k\u00f6rperlicher wie schulischer Hinsicht macht.<\/p>\n<p><em>Maricela S\u00e1nchez<\/em> ist ein junges M\u00e4dchen, das unter terminaler Niereninsuffizienz litt und deren einzige \u00dcberlebenschance in einer Nierentransplantation bestand. Die Fundaci\u00f3n steuerte die Mittel bei, damit ihre Angeh\u00f6rigen neben der armseligen Behausung der Familie ein hygienisch einwandfreies Zimmer mit Bad f\u00fcr sie bauen konnten, das Voraussetzung f\u00fcr die Transplantation mit der darauffolgenden notwendigen Immunosupression war.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich stellte die Fundaci\u00f3n die notwendigen Verbindungen her und steuerte die Haelfte der Operationskosten bei, damit Maricela im April 2010 eine Niere ihrer Mutter \u00fcbertragen werden konnte. In der Folgezeit \u00fcbernahm die Fundaci\u00f3n fast eineinhalb Jahre, bis endlich die Aufnahme Maricelas in die mexikanische Sozialversicherung gelang, die Kosten f\u00fcr die teueren Medikamente, die sie zeitlebens einnehmen muss, um eine Abstossung des Organs zu vermeiden. Au\u00dferdem bezahlen wir nach wie vor Spezialuntersuchungen bei dem Arzt, der die Transplantation vorgenommen hat und Maricela freundlicherweise auch weiterhin betreut.<\/p>\n<p>Mit Freude konnten wir beobachten, wie aus dem apathischen, stumpfen, kranken Kind dank der Operation ein quicklebendiges, fr\u00f6hliches junges M\u00e4dchen wurde, das auch den Schulbesuch wieder aufnehmen konnte. Leider haben sich aber dann im Laufe der Zeit immer wieder Probleme mit drohender Absto\u00dfung der transplantierten Niere ergeben und mu\u00dften wir mehr als einmal einspringen, um eine private Behandlung zu. erm\u00f6glichen, wenn die Dinge bei der Sozialversicherung wieder einmal im Argen lagen.<\/p>\n<p><strong>Hospital de Enfermos Cr\u00f3nicos Dr. Gustavo Baz Prada, Tepexpan<\/strong><\/p>\n<p>In diesem Krankenhaus lebte jahrelang Delfino del Angel. Seiner Initiative war es zu verdanken, dass sich eine Anzahl seiner Leidensgenossen in einer Art Selbsthilfegruppe zusammenfanden. Diese Gruppe und auch die restlichen Patienten betreut die Fundaci\u00f3n, indem sie Elektrorollst\u00fchle (in den meisten F\u00e4llen in Deutschland gespendete gebrauchte Ger\u00e4te), Spezialmatratzen zum Vermeiden von Wundliegen und andere Ger\u00e4tschaften f\u00fcr sie beschafft und diverse Aktivit\u00e4ten, wie Museumsfahrten oder Besuche von kulturellen oder Sportveranstaltungen f\u00fcr sie organisiert.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hat sich die Fundaci\u00f3n bem\u00fcht, bei dem Bau des neuen Krankenhauses f\u00fcr die Beachtung der speziellen Bed\u00fcrfnisse der Behinderten einzutreten.<\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Seit<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>mehreren Jahren unterst\u00fctzen wir die Vicentiner Schwestern, die in den entlegendsten Gebieten der Tarahumara-Berge im <b>Bundesstaat Chihuahua<\/b> in \u00e4rmsten Eingeborenengemeinden arbeiten. Ihnen schicken wir vor allem warme Kleidung und Fleecestoffe, aus denen die Frauen warme Kinderkleidung f\u00fcr die extrem kalten Winter n\u00e4hen. Von unseren Geldspenden beschaffen die Schwestern Saatgut, das sie unter den Familien verteilen,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>die sich dadurch \u00fcber gute Ernten freuen konnten.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fundacion-delfino.org\/gallery\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Besuchen Sie unsere Web-Galerie &gt;&gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In San Antonio de las Huertas San Antonio de las Huertas ist ein Dorf im zentralen Hochland von Mexiko, in rd. 3000 m Meeresh\u00f6he gelegen. Die Bewohner geh\u00f6ren zur indigenen Gruppe der Mazahua. Der karge Boden und das strenge Hochlandklima erlauben nur sp\u00e4rliche landwirtschaftliche Ertr\u00e4ge. 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