{"id":32,"date":"2014-12-07T12:25:47","date_gmt":"2014-12-07T12:25:47","guid":{"rendered":"http:\/\/de.fundacion-delfino.org\/?p=32"},"modified":"2014-12-07T12:25:47","modified_gmt":"2014-12-07T12:25:47","slug":"halbjahresbericht-2013-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/?p=32","title":{"rendered":"Halbjahresbericht  2013-2"},"content":{"rendered":"<p><strong>San Antonio de las Huertas<\/strong><\/p>\n<p><em>A) Maricela<\/em><\/p>\n<p>Nachdem sich zu\u00a0 unserer grossen Best\u00fcrzung herausgestellt hatte, dass die Niere, die Maricelas Mutter vor drei Jahren gespendet hat, nicht mehr funktionsf\u00e4hig ist und Maricela daher\u00a0 wieder zu einer regelm\u00e4ssigen Dialyse zur\u00fcckkehren muss, gelang uns durch die Empfehlung einer befreundeten \u00c4rztin,\u00a0 dass Maricela als Patientin im Instituto Nacional de Nutrici\u00f3n aufgenommen wurde.<!--more--><\/p>\n<p>Dieses Institut ist das renommierteste Forschungskranken\u00adhaus in Mexiko, das einkommensschwache Patienten zu symbolischen Preisen unter optimalen Bedingungen behandelt, &#8211; ein himmelhoher Unterschied zu den meisten Krankenh\u00e4usern der Sozialversicherung (IMSS), in denen Angeh\u00f6rige indigener Gruppen, wie unsere Mazahuas, oft mehr hin- und hergeschubst, als behandelt werden.\u00a0 Maricela muss vorerst zwar weiterhin dreimal w\u00f6chentlich zur Dialyse in die zust\u00e4ndige Klinik des IMSS in Toluca, der Hauptstadt des Bundesstaats, doch ihre gesamte Behandlung wird von den \u00c4rzten von Nutrici\u00f3n \u00fcberwacht, die sie auf l\u00e4ngere Sicht\u00a0 auf eine erneute Nierentransplantation vorbereiten. Allerdings belaufen sich allein die Fahrtkosten zu den Dialysesitzungen auf rd. 90 EUR\u00a0 pro Woche, ein Betrag, der die M\u00f6glichkeiten der Familie bei weitem \u00fcbersteigt, so dass auch weiterhin unsere Hilfe im Fall Maricela dringend ben\u00f6tigt wird. Dazu kommen noch die zeit- und kostenaufw\u00e4ndigen Fahrten zu der f\u00fcr ihren Wohnort zust\u00e4ndigen IMSS-Klinik, bei der sie oder ihre Mutter einmal in der Woche erscheinen m\u00fcssen, um einen Stempel einzuholen, angeblich f\u00fcr eine\u00a0 Fahrtkostenbeihilfe, von der sie aber bis heute noch nichts gesehen haben.<\/p>\n<p><em>B) Sonstige Aktivit\u00e4ten im Dorf<\/em><\/p>\n<p>Unsere wichtigste Aktion in San Antonio bestand im vergangenen Jahr in der Organisation und Vorausfinanzierung von drei Lieferungen hygienischer Wassertanks und Zisternen aus Kunststoff zu aussergew\u00f6hnlich g\u00fcnstigen Preisen.\u00a0 Dieses Angebot wurde von 90 Familien sehr dankbar aufgenommen und die Kosten werden, zwar in bescheidenen Raten, aber doch sehr pflichtbewusst\u00a0 abbezahlt. Es gelang\u00a0 gl\u00fccklicherweise, die 97 Tanks und 6 Zisternen mit einem Fassungsverm\u00f6gen von je 1200 bzw. 2800 l so rechtzeitig\u00a0 in das Dorf zu bringen, dass w\u00e4hrend der Regenzeit die in dieser abgelegenen Bergregion noch recht sauberen Niederschl\u00e4ge zur Verbesserung der prek\u00e4ren Wasserversorgung genutzt werden konnten.<\/p>\n<p>Neben diesen neuen Aktionen unterst\u00fctzen wir weiterhin die Stickerinnen in der bisherigen Weise, ebenso wie die Pilzproduktion, die zur Zeit wegen der im Winter in dieser H\u00f6he sehr niedrigen Temperaturen nur auf Sparflamme laufen kann.<\/p>\n<p><em>Behindertenheim in Tepexpan<\/em><\/p>\n<p>Von dort gibt es zu berichten, dass 4 \u00bd Jahre nach der Fertigstellung,\u00a0 die neuen Wohneinheiten im September endlich von unseren Sch\u00fctzlingen bezogen wurden. Ausserdem hat das Krankenhaus seit einigen Monaten einen neuen Direktor, der nicht nur sehr aufgeschlossen f\u00fcr die N\u00f6te und Bed\u00fcrfnisse der Insassen ist, sondern als Reha-Mediziner auch die richtige fachliche Kompetenz f\u00fcr die Betreuung von Personen mit K\u00f6rperbehinderung mitbringt. Wir k\u00fcmmern uns dort weiterhin um die Instandsetzung und Beschaffung\u00a0 von Rollst\u00fchlen und die Vermittlung von diversen Hilfsmassnahmen, wie etwa die Anpassung von H\u00f6rger\u00e4ten f\u00fcr\u00a0 Geh\u00f6rgesch\u00e4digte.<\/p>\n<p><em>Kooperation mit Chiautla<\/em><\/p>\n<p>Wie bisher unterst\u00fctzen wir die Aktivit\u00e4ten unserer Partner und Freunde Ram\u00f3n und Lili\u00a0 im Rahmen unserer M\u00f6glichkeiten\u00a0\u00a0 \u00a0. Dies bedeutete in den letzten Monaten die Beschaffung einer H\u00f6rhilfe (FM-Ger\u00e4t) f\u00fcr ein stark h\u00f6rbehindertes siebenj\u00e4hriges M\u00e4dchen, die Bereitstellung mehrerer Gehhilfen und manueller Rollst\u00fchle sowie von Spezialmatratzen und -kissen gegen Wundliegen. Im Augenblick ist allerdings Lili Ponce selbst ein Betreuungsfall f\u00fcr uns. Sie ist herzkrank, leidet unter stark erh\u00f6htem Blutdruck und Thrombose und war deshalb l\u00e4ngere Zeit ohne sp\u00fcrbaren Erfolg im IMSS-Krankenhaus. Inzwischen gelang es uns, sie an einen sehr guten und zugleich sozial engagierten Kardiologen zu vermitteln und so hoffen wir auf ihre baldige Besserung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>San Antonio de las Huertas A) Maricela Nachdem sich zu\u00a0 unserer grossen Best\u00fcrzung herausgestellt hatte, dass die Niere, die Maricelas Mutter vor drei Jahren gespendet hat, nicht mehr funktionsf\u00e4hig ist und Maricela daher\u00a0 wieder zu einer regelm\u00e4ssigen Dialyse zur\u00fcckkehren muss, gelang uns durch die Empfehlung einer befreundeten \u00c4rztin,\u00a0 dass Maricela als Patientin im Instituto Nacional [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-32","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-taetigkeitsberichte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33,"href":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32\/revisions\/33"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}