{"id":55,"date":"2016-02-07T14:28:58","date_gmt":"2016-02-07T14:28:58","guid":{"rendered":"http:\/\/de.fundacion-delfino.org\/?p=55"},"modified":"2016-02-07T14:28:58","modified_gmt":"2016-02-07T14:28:58","slug":"jahresbericht-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.fundacion-delfino.org\/?p=55","title":{"rendered":"Jahresbericht 2015"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gru\u00df an unsere Freunde und F\u00f6rderer im Dezember 2015<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Freunde und F\u00f6rderer,<br \/>\nanl\u00e4sslich\u00a0 dieses Jahreswechsels m\u00f6chten wir uns wieder bei Ihnen melden.<br \/>\nDabei wollen wir Ihnen vor allen Dingen unsere besten W\u00fcnsche f\u00fcr ein gesundes und in jeder Hinsicht gedeihliches Jahr 2016 \u00fcbermitteln und Sie zugleich um Entschuldigung bitten wegen des ausgefallenen Halbjahresberichts im abgelaufenen Jahr.<br \/>\nDer Grund hierf\u00fcr war, dass pers\u00f6nliche Gesundheitsprobleme in dem einen Fall sowie solche in der engsten Familie im anderen, ebenso wie ein finanzieller Engpass unsere Aktivit\u00e4ten in der ersten Jahresh\u00e4lfte erheblich eingeschr\u00e4nkt haben. Wie Sie wissen, greifen wir grunds\u00e4tzlich nicht auf bezahlte Hilfskr\u00e4fte zur\u00fcck, damit die gespendeten Gelder samt und sonders, ohne Verwaltungskosten, ihrer eigentlichen Bestimmung zufliessen, k\u00f6nnen dadurch aber auch zeitweilige Arbeitsunf\u00e4higkeit unsererseits nicht so leicht auffangen.<br \/>\nUnserem beiliegenden Bericht k\u00f6nnen Sie jedoch entnehmen, dass wir nun am Ende des Jahres 2015 dieses Manko ausgeglichen haben und auf zahlreiche Aktivit\u00e4ten zur\u00fcckblicken k\u00f6nnen, die durch Ihre Spenden erm\u00f6glicht wurden. Daf\u00fcr m\u00f6chten wir Ihnen, auch im Namen der Beg\u00fcnstigten, von ganzem Herzen danken und hoffen, dass wir auch weiterhin auf Ihr Vertrauen und Ihre Unterst\u00fctzung z\u00e4hlen d\u00fcrfen.<br \/>\nMit den besten Gr\u00fc\u03b2en<br \/>\nFUNDACION DELFINO DEL ANGEL MELO A.C.<\/p>\n<p>Ruth Mennel\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0Edda Webels<\/p>\n<p><strong>Jahresbericht<\/strong><\/p>\n<p>Wie in fr\u00fcheren Jahren k\u00f6nnen wir \u00fcber Aktivit\u00e4ten in drei Bereichen berichten:<\/p>\n<p><strong>San Antonio da las Huertas<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der gro\u03b2en Nachfrage wurden in das Mazahua-Dorf auch dieses Jahr wieder von uns vorfinanzierte <strong>Trinkwasserbeh\u00e4lter<\/strong> zu extrem g\u00fcnstigen Bedingungen geliefert. Insgesamt wurden dort bis jetzt 163 normale 1200- Liter-Tanks und 10 sogenannte &#8222;Zisternen&#8220; (2800 Liter) \u00fcbergeben. Dies versetzt die betreffenden Familien in die Lage, die gro\u03b2en Schwankungen in der Trinkwasserversorgung auszugleichen und vor allen Dingen in der Regenzeit das reichliche Regenwasser zu nutzen.<br \/>\nF\u00fcr die <strong>Pilzerzeugung<\/strong> organisierten wir rechtzeitig vor Winterbeginn eine Fortbildung zum Thema &#8222;Vermeidung von Frostsch\u00e4den&#8220; und eine besondere Unterweisung in Buchf\u00fchrungsfragen.<br \/>\nF\u00fcr die Dorfbewohner konnten wir au\u03b2erdem in diesem Jahr zwei neue Hilfsquellen erschlie\u03b2en. Im Februar besuchten wir das Dorf mit einer <strong>Pfadfindergruppe<\/strong>, die vorher Unmengen von Kleiderspenden sowie Spielzeug und CDs gesammelt hatten. Auf dem Dorfplatz wurde ein second-hand-Markt veranstaltet, der bei den Dorfbewohnern gro\u03b2en Anklang fand. Trotz der Minipreise kam eine erfreuliche Summe f\u00fcr den Erwerb eines Computers f\u00fcr die Oberschule\u00a0 zusammen. Der enorme Erfolg dieses Ausflugs veranlasste die Verantwortlichen der Pfadfindersektion dazu, sich auch auf l\u00e4ngere Sicht f\u00fcr das Dorf zu engagieren. \u00c4ltere Pfadfinder der gleichen Sektion kehrten Ende November f\u00fcr 2 Tage nach San Antonio zur\u00fcck und machten mit Sch\u00fclern der Sekundarebene eine M\u00fcllsammel- und Verwertungsaktion, etwas, das in solchen Dorfgemeinschaften in Mexiko ein wichtiges\u00a0 Novum darstellt; einer der erwachsenen Gruppenf\u00fchrer war es auch, der den Buchf\u00fchrungskurs abhielt.<br \/>\nIn dem anderen Fall beschlossen Leitung und Mitarbeiter des <strong>Reiseb\u00fcros &#8222;Viva Zapata&#8220;<\/strong> ihr 25j\u00e4hriges Bestehen nicht mit einem Fest zu begehen, sondern statt dessen ein soziales Projekt zu finanzieren. Wir h\u00f6rten von der Ausschreibung und bewarben uns mit dem Vorhaben, auf dem sehr unebenen Gel\u00e4nde der Sekundarschule von San Antonio eine Rampe zu bauen, damit unser Sch\u00fctzling Omar, der im Sommer die Grundschule abgeschlossen hat, sich mit seinem Rollstuhl dort bewegen kann. Da unser Projekt den Zuschlag erhielt, unternahm die ganze Belegschaft von &#8222;Viva Zapata&#8220; Anfang September einen Ausflug nach San Antonio, wo sie nicht nur das Material f\u00fcr die Rampe finanzierten (die Bauarbeiten f\u00fchrten V\u00e4ter der Sch\u00fcler aus), sondern auch noch Farbe f\u00fcr den Kindergarten, die Gemeindek\u00fcche und die Kirchhofeinfassung mitbrachten und zum Teil selbst zu malen begannen. Voller Begeisterung hegt man bei &#8222;Viva Zapata&#8220; die Absicht, San Antonio de las Huertas auch in Zukunft zu unterst\u00fctzen.<br \/>\nWie seit vielen Jahren unterst\u00fctzen wir weiterhin eine Gruppe von Frauen aus San Antonio beim Vertrieb ihrer originell bestickten T-Shirts. Von unseren beiden besonderen Sch\u00fctzlingen ist zu berichten, dass <strong>Maricela<\/strong> weiterhin auf der Warteliste f\u00fcr eine Spenderniere steht und bis dahin mehrmals pro Woche zur Dialyse in die \u00fcber eineinhalb Stunden entfernte Staatshauptstadt fahren muss. Dank der Behandlung und der regelm\u00e4\u03b2igen Kontrolluntersuchungen in dem hervorragenden (staatlichen) Hospital de Nutrici\u00f3n, in dem wir sie unterbringen konnten, blieben ihr (und uns) in letzter Zeit die fr\u00fcher so h\u00e4ufigen, lebensbedrohenden akuten Krisen erspart.<br \/>\n<strong>Omar<\/strong> kommt nach wie vor alle paar Monate nach Mexiko, wo er von der \u00c4rztin, die ihn fr\u00fcher in dem Heim der Vinzentinerinnen betreute, kostenlos behandelt wird. Auch die Technikerin f\u00fcr die orthop\u00e4dischen Apparate behandelt ihn kostenlos und verlangt nur den Selbstkostenpreis f\u00fcr die Ger\u00e4te. Diese Kosten ebenso wie die Fahrtkosten werden von uns \u00fcbernommen. Nach dem Abschluss der sechsj\u00e4hrigen Grundschule bereitet uns seine weitere Schulbildung leider immer noch Kopfzerbrechen, was insbesondere angesichts seiner Freude am Lesen und Lernen sehr schade ist. Zwar konnte mit der Hilfe von &#8222;Viva Zapata&#8220; eine Rampe auf dem Gel\u00e4nde der Sekundarschule angelegt werden, aber der Erdweg dorthin ist in einem katastrophalen Zustand und mit dem Rollstuhl einfach nicht zu bew\u00e4ltigen. Somit bleibt nur zu hoffen, dass die Gemeinde endlich die l\u00e4ngst versprochene Asphaltierung vornimmt oder wir eine Finanzierung finden.<\/p>\n<p><strong>Heim f\u00fcr Menschen mit Behinderung in Tepexpan<\/strong><\/p>\n<p>Wie in fr\u00fcheren Jahren unterst\u00fctzten wir die Bewohner dieses Heims mit Spezialmatratzen- und -kissen (anticubitus), sowie bei der Beschaffung und Reparatur von manuellen und elektrischen Rollst\u00fchlen. Auch konnten wir zu Weihnachten warme Kleidung \u00fcbergeben.<br \/>\nUnser Vorhaben, wie fr\u00fcher Ausfl\u00fcge f\u00fcr sie zu organisieren, scheiterte leider daran, dass inzwischen kein geeignetes Fahrzeug mehr zur Verf\u00fcgung steht und das benachbarte psychiatrische Krankenhaus auch nicht bereit ist, das vorhandene, behindertengerechte Fahrzeug leihweise zu \u00fcberlassen. Ein eigenes Fahrzeug zu beschaffen ist weit ausserhalb unserer finanziellen Moeglichkeiten.<br \/>\nF\u00fcr einen unserer alten Bekannten im Heim \u00fcbernahmen wir in diesem Jahr die Kosten f\u00fcr eine extern vorgenommene Spezialuntersuchung.<\/p>\n<p><strong>Einzelf\u00e4lle<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Im Juni verstarb Abel Orlando, der fr\u00fcher von unseren Freunden in Chiautla betreut wurde. Wir unterst\u00fctzten ihn w\u00e4hrend der Monate vor seinem Tod mit Untersuchungs- und Arztkosten, Medikamenten, Hilfsmitteln und den Kosten f\u00fcr die Pflege.<br \/>\n&#8211; Die Krankenschwestersch\u00fclerin, die wir seit Jahren mit Fahrtkosten und einem Teil des Studiengeldes unterst\u00fctzen, meldet uns regelm\u00e4\u03b2ig ihre guten Fortschritte und sieht mit gro\u03b2er Begeisterung ihrem Berufsleben entgegen.<br \/>\n&#8211; F\u00fcr ein spastisches M\u00e4dchen in Chiautla organisierten wir die Beschaffung eines Spezialmedikaments aus den USA, das unsere Freunde auch finanzierten.<br \/>\n&#8211; Sor Irma, eine der Vinzentinerinnen, die fr\u00fcher in dem Behindertenheim in Tepexpan war, ist inzwischen in einem entlegenen, armen Gebirgsdorf in dem n\u00f6rdlichen Staat Chihuahua und bat wegen eines extremen K\u00e4lteeinbruchs um Hilfe. Wir riefen zu einer Kleidersammlung auf und konnten ihr 4 grosse Pakete mit warmer Kleidung, speziell f\u00fcr Kinder, schicken und einen Geldbetrag zur Beschaffung von weiterem w\u00e4rmenden Material.<br \/>\n&#8211; Im Oktober \u00fcbernahmen wir die Kosten f\u00fcr eine Zahnbehandlung einer Frau aus dem Urwaldgebiet der Lakandonen, im S\u00fcden von Chiapas.<br \/>\n&#8211; F\u00fcr einen Freund von Abel haben wir einen manuellen Leichtrollstuhl finanziert, den herk\u00f6mmlichen konnte er kaum bewegen.<br \/>\n&#8211; Und f\u00fcr einen jungen Querschnittsgel\u00e4hmten, der \u00fcber unsere Freunde aus Chiautla zu uns kam, besorgen wir gerade einen E-Rollstuhl. Er kann dann selbst\u00e4ndig zur Arbeit fahren.<br \/>\n&#8211; F\u00fcr zwei Personen in Chiautla haben wir Spezialsitzkissen besorgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gru\u00df an unsere Freunde und F\u00f6rderer im Dezember 2015 Liebe Freunde und F\u00f6rderer, anl\u00e4sslich\u00a0 dieses Jahreswechsels m\u00f6chten wir uns wieder bei Ihnen melden. 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